Focus
Die Fähigkeit, sich auf eine Sache zu konzentrieren und Ablenkungen auszublenden.
Geistige Schärfe ist trainierbar. Mental Aquity kombiniert acht kognitive Übungen — von 3D-Multiple-Object-Tracking bis Stroop-Test — mit Prinzipien aus dem Kognitionstraining im Leistungssport, um Fokus, Gedächtnis, Tempo und Entscheidungsfähigkeit gezielt zu verbessern.
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Jede Übung trainiert gezielt eine dieser vier Kernfähigkeiten.
Die Fähigkeit, sich auf eine Sache zu konzentrieren und Ablenkungen auszublenden.
Die Fähigkeit, Fakten zu speichern und sie schnell wieder abzurufen.
Wie schnell dein Gehirn neue Informationen aufnimmt und nutzt.
Die Fähigkeit, unter Druck gute Entscheidungen und kluge Züge zu treffen.
Schalte neue Trainingsformen frei, indem du dein Level steigerst.
Reagiere auf die Schriftfarbe, nicht das Wort — ein Klassiker der Impulskontrolle.
Behalte den letzten Buchstaben im Kopf, während neue dazukommen — Arbeitsgedächtnis pur.
Stimmt die Rechnung? Numerisches Denken unter Zeitdruck.
Finde das eine andere Symbol im Raster — visuelle Aufmerksamkeit auf Zeit.
Acht Techniken, jede mit eigenem Zweck — von der Navy-SEAL-Box-Atmung vor stressigen Momenten bis zur Wim-Hof-Methode für mehr Energie. Erklärt anhand der Atemtrainer, von denen sie stammen.
8 gelbe Kugeln erscheinen im 3D-Würfel.
4 Kugeln leuchten kurz rot auf — das sind deine Ziele.
Alle Kugeln werden wieder gelb und bewegen sich zufällig durch den Raum. Verfolge die Ziele nur mit den Augen.
Die Kugeln stoppen. Klicke direkt auf die vier Zielkugeln.
Bei korrekter Antwort steigt die Geschwindigkeit, sonst sinkt sie — dein persönlicher Schwellenwert wird ermittelt.
Eine Kugel in der Reihe leuchtet kurz auf.
Mit jeder Runde kommt eine weitere Kugel zur Sequenz hinzu.
Klicke die Kugeln in exakt der gezeigten Reihenfolge an.
Ein Fehlklick beendet die Runde — deine beste Merkspanne wird gespeichert.
Der Bildschirm ist leer — halte dich einsatzbereit.
Sobald die gelbe Kugel erscheint, klicke so schnell wie möglich.
Ein Klick, bevor die Kugel erscheint, zählt als Fehlstart.
Am Ende siehst du deine durchschnittliche und beste Reaktionszeit.
Erscheint eine grüne Kugel, klicke sie sofort an.
Erscheint eine rote Kugel, klicke NICHT.
Du hast nur einen kurzen Moment, um zu reagieren.
Trefferquote und Reaktionszeit werden am Ende ausgewertet.
Zum Beispiel steht „ROT" da — aber vielleicht in blauer Schrift.
Mal zählt die Schriftfarbe, mal die Wortbedeutung — der Hinweis über dem Wort sagt dir, welche Regel gerade gilt.
Reagiere zügig, bevor die Zeit abläuft.
Stufe 1: nur die Schriftfarbe zählt. Stufe 2: die Regel wechselt vorhersehbar jede Runde. Stufe 3: der Wechsel ist zufällig. Stufe 2 und 3 schalten sich frei, sobald dein Konto das jeweilige Level erreicht hat.
Trefferquote und Reaktionszeit werden am Ende ausgewertet.
Ein Buchstabe erscheint kurz, dann der nächste.
Ist der aktuelle Buchstabe genau derselbe wie vor N Buchstaben? Die Stufe oben rechts zeigt dein aktuelles N.
Falls ja, drücke rechtzeitig „Übereinstimmung" — sonst einfach nichts tun.
Stufe 1 ist 1-Back, Stufe 2 ist 2-Back, Stufe 3 ist 3-Back. Stufe 2 und 3 schalten sich frei, sobald dein Konto das jeweilige Level erreicht hat.
Deine Trefferquote über alle Durchgänge wird ausgewertet.
Zum Beispiel Kugeln oder „7 + 5 = 13".
Entscheide, ob die Rechnung richtig oder falsch ist.
Reagiere zügig, bevor die Zeit abläuft.
Stufe 1 zeigt kleine Mengen als Würfel-Punkte (+/−). Stufe 2 zeigt Zahlen (+/−). Stufe 3 nutzt Zahlen mit allen vier Rechenarten. Stufe 2 und 3 schalten sich frei, sobald dein Konto das jeweilige Level erreicht hat.
Trefferquote und Reaktionszeit werden am Ende ausgewertet.
Fast alle Felder zeigen dasselbe Symbol — welches, wechselt jede Runde.
Genau ein Feld weicht ab — finde es so schnell wie möglich.
Das Raster wird größer, und nach jedem Klick ist es kurz leer, bevor die nächste Runde erscheint.
Stufe 1 zeigt deutlich unterschiedliche Symbole. Stufe 2 zeigt einander ähnlichere Symbole. Stufe 3 zeigt dasselbe Symbol, nur gedreht. Stufe 2 und 3 schalten sich frei, sobald dein Konto das jeweilige Level erreicht hat.
Trefferquote und Reaktionszeit werden am Ende ausgewertet.
Jede Technik verfolgt ein eigenes Ziel — wähle, was zu deiner Situation passt.
Lege eigene Profile für deine Kinder an — ohne eigene E-Mail-Adresse. Trainingsdaten, Level und Abzeichen werden pro Kind getrennt gespeichert.
Standardmäßig aus — andere sehen dich nur als „Spieler". Dein eigener Rang zeigt dir selbst immer deinen Namen.
Konto endgültig löschen — alle Trainingsdaten, Abzeichen und Einstellungen werden dabei unwiderruflich entfernt.
Verknüpfe dein Konto mit dem eines anderen Elternteils, um eure Trainingsdaten und die eurer Kinder gemeinsam einzusehen — beide Seiten sehen dann alles gegenseitig.
Erzeuge einen Code und teile ihn mit dem anderen Elternteil (z. B. per WhatsApp).
Hast du einen Code vom anderen Elternteil erhalten?
Wenn aktiv, benötigen alle Übungen ein Konto — unabhängig vom einzeln eingestellten Level je Übung.
Ab welchem Level jede Übung freigeschaltet wird. 0 bedeutet frei nutzbar, auch ohne Konto.
Wie viele Minuten dürfen Besucher ohne Konto die App nutzen, bevor sie zur Registrierung aufgefordert werden? 0 = unbegrenzt.
Obergrenze für die Geschwindigkeit, auf die sich das Fokus-Training bei richtigen Antworten hochsteigern darf.
Führt backend/schema.sql erneut aus, um neue Tabellen/Spalten aus einem
Deploy zu übernehmen — kein phpMyAdmin oder manueller Datenbankzugriff nötig. Jede
Anweisung darin ist sicher wiederholbar (fügt nur hinzu, was noch fehlt).
Erfasst jeden Seitenaufruf inkl. Gästen ohne Konto — es wird keine IP-Adresse gespeichert, nur ein täglich wechselnder, gesalzener Hash zur Zählung eindeutiger Besucher.
| Name | Rolle | Status | Übungen | Erstellt | Aktionen |
|---|
Die Trainingsprinzipien hinter Mental Aquity stammen nicht aus dem Nichts — sie stützen sich auf Erkenntnisse der Gehirnforschung und auf Methoden, die im Leistungssport längst eingesetzt werden. Ein kurzer Überblick über die Hintergründe.
Sport ist längst nicht mehr nur Technik und Kondition — immer mehr Trainingskonzepte zielen gezielt auf die Wahrnehmungs- und Entscheidungsgeschwindigkeit des Gehirns, weil im Wettkampf oft die schnellere Entscheidung über die bessere Ausführung entscheidet.
2018 von Alex Glöckle und Simon Jans gegründetes, neurozentriertes Fußballtraining: klassische Technik wie Passen, Dribbeln und Schießen wird gezielt mit kognitiven, koordinativen und visuellen Reizen kombiniert — etwa Kopfrechnen während des Passspiels. Ziel ist eine höhere Verarbeitungsgeschwindigkeit und ein größeres Wahrnehmungsfeld für weniger Fehler im Spiel; eine siebenwöchige Studie zeigte gegenüber einer Kontrollgruppe signifikante Verbesserungen.
soccerkinetics.de →Mehrfarbige Trainingsleibchen, deren linke und rechte Körperhälfte unterschiedlich eingefärbt sind. Über Farb- und Trainersignale lassen sich gezielt Reiz-, Wahrnehmungs- und Entscheidungsaufgaben in gewohnte Übungen und Spielformen einbauen — ein einfaches, kostengünstiges Werkzeug für Vereins- und Freizeittraining.
skillshirtz.com →Ein 3D-Multiple-Object-Tracking-Verfahren — dasselbe Grundprinzip wie unsere Fokus-Übung: Mehrere sich bewegende Kugeln müssen unter Ablenkung verfolgt werden, die Geschwindigkeit passt sich adaptiv an die individuelle Leistungsgrenze an. Wird u. a. im Spitzensport zur Verbesserung von Konzentration und Antizipation eingesetzt.
neurotrackerx.com →Eine automatisierte Trainingskabine mit 72 Zielfeldern und vier Ballmaschinen: Auf akustisches Signal schießt eine Maschine einen Ball mit bis zu 120 km/h an, der in ein beleuchtetes Zielfeld gespielt werden muss. Kombiniert Technik-, Reaktions- und Entscheidungstraining unter Zeitdruck und protokolliert die Leistung automatisch.
Footbonaut (Wikipedia) →Eine Brille mit Flüssigkristall-Gläsern, die schnell zwischen durchsichtig und blickdicht hin- und herschalten. Der Sportler bekommt visuelle Information nur in kurzen Fenstern und muss Bewegungen und Entscheidungen aus weniger, dafür bewusster wahrgenommenen Reizen ableiten — im Einsatz u. a. bei Basketball-, Eishockey- und Baseballteams zur Schulung von Blickführung und schneller visueller Verarbeitung.
senaptec.com →Eine große Lichttafel mit dutzenden zufällig aufleuchtenden Tastern: Der Sportler muss die aufleuchtenden Punkte so schnell wie möglich berühren, während gleichzeitig zentral angezeigte Zahlen oder Buchstaben gelesen werden müssen. Diese Doppelaufgabe trainiert periphere Reaktionsfähigkeit und geteilte Aufmerksamkeit gleichzeitig — ursprünglich aus der Reha-Medizin, heute auch im Profi- und Collegesport-Training verbreitet.
dynavisioninternational.com →Professor für Psychiatrie an der Universität Ulm und Leiter des Transferzentrums für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL). Eine seiner zentralen Thesen: Das Gehirn ist evolutionär fürs Lernen optimiert und lernt praktisch fortlaufend, ob gewollt oder nicht. Der Hippocampus nimmt neue Informationen auf und leitet sie zur langfristigen Speicherung an die Großhirnrinde weiter — dabei verändern sich die Synapsen messbar. Emotionen spielen dabei eine zentrale Rolle: Was uns berührt, merken wir uns deutlich besser.
Buch-Tipp: „Lernen: Gehirnforschung und die Schule des Lebens" (2002)
Mehr über Manfred Spitzer →Neurobiologe, u. a. an der Universität Göttingen tätig gewesen. Nach Hüther bleibt das Gehirn zeitlebens umbaufähig: Neuroplastizität beschreibt die Fähigkeit, Struktur und neuronale Verknüpfungen fortlaufend an das anzupassen, was für einen Menschen gerade wichtig ist — unabhängig vom Alter. Eine seiner Kernaussagen: Wir lernen vor allem durch eigene Erfahrung, nicht durch reine Belehrung; jede neue Herausforderung kann neue Verschaltungen anregen.
Buch-Tipp: „Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn"
gerald-huether.de →Jede der acht Übungen in Mental Aquity zielt auf eine bestimmte kognitive Teilfähigkeit — dieselben Fähigkeiten, die auch außerhalb des Sports beim schnellen, klaren Entscheiden gefragt sind:
Geteilte Aufmerksamkeit — mehrere bewegte Ziele gleichzeitig im Blick behalten, wie beim NeuroTracker-Verfahren oben.
Kurzzeitgedächtnis — sich Positionen und Muster kurz merken und danach wieder korrekt abrufen.
Reine Reaktionszeit — wie schnell ein Reiz in eine motorische Antwort umgesetzt wird.
Entscheidungsgeschwindigkeit unter Auswahldruck — zwischen mehreren Optionen schnell und richtig wählen.
Reizhemmung — eine automatisierte, aber falsche Reaktion unterdrücken und die relevante Information herausfiltern.
Arbeitsgedächtnis unter Belastung — Informationen aktiv halten und laufend aktualisieren, nicht nur merken.
Numerische Verarbeitung unter Zeitdruck — schnelles Rechnen als Nebenaufgabe, ähnlich dem Ansatz von Soccerkinetics oben.
Visuelle Suche und Mustererkennung — relevante von irrelevanten Reizen im Sichtfeld unterscheiden.
Schlaf ist die wohl unterschätzteste Stellschraube für kognitive Leistung: Gedächtniskonsolidierung, Reaktionszeit und Konzentrationsfähigkeit hängen direkt von Schlafqualität und -dauer ab. Ein paar Punkte mit dem größten Hebel:
Mindestens 2–3 Stunden vor dem Schlafengehen nichts Schweres mehr essen — die Verdauung hält den Körper sonst aktiv, statt ihn herunterfahren zu lassen.
Handy, Laptop und TV möglichst ab etwa einer Stunde vor dem Schlafengehen meiden — blaues Licht unterdrückt die körpereigene Melatoninausschüttung.
Abends warmes, gedimmtes Licht statt helles, weißes Licht — und ein möglichst dunkles Schlafzimmer.
Jeden Tag zur gleichen Zeit ins Bett und aufstehen, auch am Wochenende — der Körper stellt sich auf Regelmäßigkeit ein.
Koffein wirkt oft noch 6–8 Stunden nach — die letzte Tasse am besten spätestens am frühen Nachmittag.
Macht zwar müde, stört aber die Schlafarchitektur — besonders den Tiefschlaf, in dem sich das Gehirn erholt.
Ein kühleres Schlafzimmer (ca. 16–19 °C) erleichtert das Einschlafen — der Körper senkt seine Kerntemperatur ohnehin fürs Einschlafen ab.
Was und wann du isst und trinkst, beeinflusst nicht nur die körperliche, sondern auch die kognitive Leistung beim Training — die wichtigsten Eckpunkte für vor, während und nach Belastung sowie für die Tage davor:
2–3 Stunden vorher eine kohlenhydratreiche, leicht verdauliche Mahlzeit — schweres, fettreiches oder stark ballaststoffreiches Essen kurz davor belastet eher den Magen, als dass es Energie liefert.
Ab etwa 60 Minuten Belastungsdauer helfen kleine Mengen schnell verfügbarer Kohlenhydrate und ausreichend Flüssigkeit — bei Hitze oder starkem Schwitzen zusätzlich Elektrolyte.
Im Fenster von etwa 30–60 Minuten danach Kohlenhydrate und Eiweiß kombinieren — füllt die Glykogenspeicher wieder auf und unterstützt die Muskelregeneration.
Am Tag davor gleichmäßig über den Tag verteilt trinken statt kurz vorher viel auf einmal — heller, strohgelber Urin ist ein einfacher Anhaltspunkt für eine gute Flüssigkeitsversorgung.
Allgemeine Anhaltspunkte, keine individuelle Ernährungsberatung — bei besonderen gesundheitlichen Voraussetzungen (z. B. Diabetes, Nierenerkrankungen) am besten ärztlich abklären.
Genau hier setzt Mental Aquity an: Unsere Übungen nutzen dieselben Prinzipien — adaptive Schwierigkeit, gezielte Aufmerksamkeitslenkung und wiederholtes Training der Wahrnehmungsgeschwindigkeit — wie viele der oben genannten Methoden aus dem Spitzensport.
Martin Bach
Am Rübenacker 9
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Amtsgericht Neuss
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Martin Bach
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